© Sabine Kresta

Wanderbericht – Benediktenwand („Benewand“)

26.06.2026

Trotz der angekündigten 34 Grad lassen wir uns von unserer geplanten Tour auf die Benediktenwand nicht abhalten. Um der Hitze ein wenig zuvorzukommen, starten wir bereits um 07:00 Uhr vom Parkplatz in Wolfratshausen. Die Benewand – wie wir sie liebevoll nennen – ist eine lange und anspruchsvolle Tour, die mit rund 5 Stunden Aufstieg zum Gipfel einiges an Kondition verlangt.

Der erste Abschnitt führt uns zügig über den schattigen Forstweg Richtung Tutzinger Hütte. Nach einer guten Weile erreichen wir die Hütte und legen eine kleine Pause ein – trinken, Kraft sammeln, durchatmen.

Von der Tutzinger Hütte aus beginnt der zweistündige Gipfelanstieg. Das Gebiet ist bekannt für seine Steinbockpopulation, doch heute zeigt sich aufgrund der Hitze leider kein einziges Exemplar. Der Weg über den Ostanstieg fordert uns mit einer kleinen Klettereinlage, die aber gut machbar ist und den Aufstieg abwechslungsreich gestaltet.

Oben angekommen, suchen wir den Schatten einer kleinen Hütte und genießen eine wohlverdiente Pause. Nach kurzer Erholung treten wir hinaus zum neuen Gipfelkreuz, das 2023 aufgestellt wurde. Der Ausblick ist wie immer beeindruckend.

Der Abstieg führt uns über den Westweg zurück zur Tutzinger Hütte. Dort gönnen wir uns eine längere Rast, füllen unsere Getränke auf und lassen uns ein Stück Eierlikörkuchen schmecken – ein kleines Highlight nach den vielen Höhenmetern.

Nun liegen noch etwa 3 Stunden Abstieg vor uns. Der Weg führt über einen schönen Pfad direkt zurück zum Parkplatz im Lainbachtal. Die Hitze begleitet uns bis zum Schluss, doch die abwechslungsreiche Strecke und die vielen schattigen Abschnitte machen den Rückweg angenehm.

Fazit: Eine lange, heiße, aber rundum gelungene Tour auf die Benediktenwand. Trotz der Temperaturen haben wir die Herausforderung gut gemeistert, die Ruhe am Gipfel genossen und uns mit einem leckeren Kuchen belohnt. Die Benewand bleibt ein Klassiker – und ein Stück Heimatberggefühl.