© Gerhard Hofmann

Gamskogel

Bei der Auffahrt mit dem sehr entspannten Einersessel des Kaiserlifts bei Kufstein hinauf zur Jahnhöhe waren die meisten froh, dass sie trotz dem wieder zu erwartenden heißen Tag ihre Jacke dabei hatten: Restwolken der Gewitter des Vorabends ließen aus dem bedeckten Himmel noch leichten Regen fallen. Die Temperatur war dabei noch angenehm kühl. Obwohl es von der Gipfelstation zuerst abwärts ging, wurde uns schnell warm, vor allem dann beim wenn auch kurzen, aber schon sonnigen Aufstieg hinauf zur Kaindlhütte. Damit hatten wir die Höhe zunächst schon geschafft, weitgehend eben ging es oberhalb der Steinbergalm Richtung Gamskogel. Auf dem schönen Weg durch Almwiesen mit herrlichem Panorama passierten wir des Naturdenkmal „Steinbergtanne“; der Baum ist geschätzt zwischen 600 und 700 Jahre alt.

Eine ¾ Stunde nach der Kaindlhütte begann der letzte, steile mit Stufen versehene Aufstieg zum Gamskogelgipfel. Oben suchten sich alle ein schattiges Plätzchen, um due Aussicht bei relativ klarer Luft zu genießen. Unser Lorenz unterhielt uns wie immer auf unseren Wanderungen mit einem Flügelhornständchen. Der überwiegend schattige Abstieg war dann schnell bewältigt, wir kehrten noch in die Brentenjochalm ein, um den größten Durst zu löschen. Anschließend genossen wir wieder die Fahrt mit der Sesselbahn hinunter nach Kufstein.